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Containerbrand greift auf Hausfassade über

   

Kunststoff-Wärmedämmung beschleunigt die Brandausbreitung

 

 

  

In der Nacht zum Freitag wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen gegen 2.20 Uhr zu einem Containerbrand in den Stadtteil Auf der Horst gerufen.

Auf einem Containerplatz direkt an der Hausfassade eines Mehrfamilienhauses brannten mehrere Müllcontainer in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen wenig später auf die nachträglich vorgebaute Hausfassade über. Durch fehlende Brandriegel in der Kunststoffwärmedämmung der Fassade konnte sich das Feuer sehr schnell auf fast die gesamte Hausfront ausbreiten.

Aufgrund des ausgedehnten Brandes wurde gegen 2.30 Uhr die Alarmstufe erhöht und die gesamte Ortsfeuerwehr Garbsen sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Tanklöschfahrzeuges nahmen umgehend zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung vor und konnten eine weitere Ausbreitung des Feuers stoppen kurz bevor es auf die Dachkonstruktion übergreifen konnte.

Durch die leicht brennbare Kunststoffdämmung breite sich das Feuer schnell auf fast die gesamte Frontfassade des Hauses auf.

Zwei Trupps unter Atemschutz entfernten nachdem das Feuer unter Kontrolle war die Fassade großflächig. Dazu kam auch die Drehleiter zum Einsatz.

Mit der vor einem halben Jahr angeschafften Wärmebildkamera wurde der Fassadenbereich auf weitere mögliche Brandnester kontrolliert. Es konnte aber Entwarnung gegeben werden.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis gegen 3.30 Uhr hin.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf..

Nur durch den schnellen massiven Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Brandausdehnung verhindert werden, bevor das Feuer auf den Dachstuhl oder angrenzende Wohnungen übergreifen konnte.

Die Feuerwehr war mit 9 Fahrzeigen und ca. 40 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst stand mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in Bereitschaft, musste aber nicht tätig werden.

Stefan Müller, FF Garbsen

 

Fettbrand in der Küche weitete sich fast bis zum Dachstuhl aus

Gegen 12:20 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr Neusäß zu einem Küchenbrand gerufen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten  bereits alle Personen das Gebäude verlassen. Der Fettbrand auf dem Herd drohte in den Dachstuhl überzugreifen.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Dachstuhlbrand verhindert werden. Der Brand wurde mit zwei C- Druckluftschaumrohren und einem Fettbrandlöscher gelöscht.

Das Haus wurde mit zwei Hochleistungslüftern entraucht. Die Fehlbodendecke wurde mit einer Motorsäge aufgeschnitten, somit konnte sichergestellt werden, dass sich keine Glutnester in der Holzdecke befanden.

Bei einer Brandnachschau wird die  Berufsfeuerwehr Augsburg mit der Wärmebildkamera um 16:00 Uhr, die Wohnung auf Glutnester nochmals untersuchen.

Eingesetzte Feuerwehrkräfte: 26

Eingesetzte Feuerwehrfahrzeuge: 7

Der Schaden an der Wohnung wird durch die Brandeinwirkung und Rauchgas auf mindestens 35.000€ geschätzt

Friedhelm Bechtel, BF Augsburg

 

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