Atemschutz
Bei welchen Arten von Einsätzen werden Atewmschutz Geräte benötigt?
1. Bei Brandeinsätzen
2. Bei Gasaustritt
3. Bei Gefahrguteinsätzen
Warum brauchen wir bei diesen Einsätzen Atemschutz?
1. Bei Brandeinsätzen entstehen Atemgifte, die über die Atmung in den Körper gelangen und dort schädigend wirken oder den sauerstoff Anteil so herabsetzen, dass der Sauerstoff für die Atmung nicht mehr ausreichwend ist.
2. Bei Gefahrgut Einsätzen, zum Beiuspiel Auslaufen von Chemikalien, können sich auch für den Menschen schädliche Gase bilden.
Mit einer Sauerstoffkonzentration von 21-17% kann der Mensch volle Leistung bringen.
Bei einer Sauerstoffkonzentration von 16,9-15% hat man erste Ermüdungserscheinungen.
Bei einer Sauerstoffkonzentration von unter 15% kommt es zur Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod.
Atemgifte werden nach ihrer Wirkung in Gruppen aufgeteilt.
Gruppe 1: Atemgifte mit erstickender Wirkung
Beispiele: Stickstoff, Wasserstoff
Gruppe 2: Atemgifte mit reizender und Ätzender Wirkung
Beispiele: Chlor, Säuren und Laugen
Gruppe 3: Atemgifte mit Wirkung auf Blur,Nerven und Zellen
Beispiele: Blausäure, Kohlenmonoxid
Wer darf Atemschutzgeräteträger werden?
- min. 18 Jahre alt
- höchstens 50 Jahre
- G 26.3 (Medizinische Untersuchung)
- vor beginn der Ausbildung
- während der FW Zeit alle drei Jahre
- ab 50 Jährlich
Welche Ausrüstung nimmt ein Atemschutztrupp mit in den Einsatz?
- Feuerwehraxt
- Feuerwehrsicherheitsleine
- Handlampe
- Atemschutzgerät + Maske + Flammschutzhaube
- Feuerwehrsicherheitsstiefel
- Funkgerät
- Nomexhose + Jacke + Handschuhe
- Helm
- Strahlrohr + Schlauchtragekorb
- Sicherheitsgurt
Technische Daten:
Atemschutzflasche: 6 Liter
Fülldruck der Flasche: 300 Bar
Mindestfülldruck: 270 Bar
Max. Gewicht: 17.5 kg
Atemluftvorrat: 1800 Liter Luft
Einsatzdauer: ca. 20 min
Quelle: Arbeitsblatt Jugendfeuerwehr Geyen